1. und 2. und 3. Gedanke zum Kauf einer Buchanka

Hier kann man sich bei einem gemütlichen Wodka gut unterhalten

Moderator: MADE in RUSSIA

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Soldat
Raskolnikow
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Cape Verde

1. und 2. und 3. Gedanke zum Kauf einer Buchanka

Beitrag von Raskolnikow »


Liebe Freunde der russischen Ingenieurskunst.
Seit einiger Zeit hat mich so ein Buchanka-Virus erwischt.
Wen es interessiert zu erfahren, wie es dazu kam, der möge weiterlesen und gerne auch später mit mir eventuell weitere Gedanken austauschen.
Meinen ersten Lada Niva, ein Grauimport aus Belgien für 11.400 D-Mark habe ich mir 1986 gekauft, das Ding lief gut, brauchte wenig Zuwendung und hat mich bis auf Kleinigkeiten nie im Stich gelassen. Mit jedem Schlammloch wurde sich geduzt.
Wegen Nachwuchs setzte sich die beste Ehefrau der Welt nach drei Jahren dann mit ihrem Wunsch nach kinderwagentauglichen Kombi durch. Der Kompromiss hielt genau bis 1993, dann stellte ich der Frau die Gretchenfrage, Du, Kind und Ich mit Lada oder du und Kind ohne mich mit Kombi und ich mit Lada.
(Um an dieser Stelle ein wenig die Spannung rauszunehmen, wir sind mittlerweile über 30 Jahre verheiratet)
Den Niva fuhren wir einige Jahre im Anhängerbetrieb mit Wohnwagen, gerne auch bis Portugal.
Dann kam Kind Nr. 2, gleiches Problem, gleiche Lösung.
Dann kam die Zeit des Wohlstandes und des Suzuki Vitara.
Dann kam Lada Niva der Dritte, mit breiten Reifen und fetter Ausstattung. Dahinter ein Gordigear (australischer off-road Campinganhänger) Damit haben wir Osteuropa und insbesondere die baltischen Staaten bereist.
Einige wunderschöne Reisen.
Es wurde geerbt und ein FORD Ranger angeschafft.
Die absolute SCHEISSKARRE.
Jetzt sind die Kinder aus dem Haus und wir fahren einen T5 im Campingmodus.
Nächstes Jahr werde ich rüstiger Rentner sein und habe gestern meine erste Probefahrt mit der Buchanka unternommen.
(Bei einem Händler in Ostwestfalen stand aus irgendeinem Grund ein solches Exemplar herum und selbst die beste Ehefrau der Welt konnte (nach anfänglichen Scheidungsandrohungen) doch gewisse Sympathien für ein solches Fahrzeug nicht lange leugnen.
Jetzt schauen wir mal....
Ob ich die Buchanka dort kaufe, weiß ich noch nicht. Dafür spricht die örtliche Nähe, nur ca. 50 km; dagegen, ich bin mir nicht sicher, ob der Schrauber dort sowohl Interesse als auch Ahnung von historischen Fahrzeugen hat.
Gerne nehme ich Vorschläge zu anderen Erfahrungen mit Händlern entgegen.
Kurz habe ich über einen Direktimport aus Russland nachgedacht. Hat das schon jemand mal gewagt?
Mein Reiseziel im nächsten Jahr (natürlich müssen wir abwarten, wie sich Corona entwickelt) heißt Teriberka.

Ich freue mich auf zahlreiche Antworten.

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Sven55
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Registriert: Mittwoch 4. März 2020, 22:29
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Re: 1. und 2. und 3. Gedanke zum Kauf einer Buchanka

Beitrag von Sven55 »

Top Händler für Lada und UAZ wären ''Made in Russia'' Dimitri Schwab in Prutting bei Rosenheim oder Lada-Ems Wjatscheslaw Beier in Dörpen im Emsland. Bei beiden bist du bestens aufgehoben.....

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